Home-Office: Pendler müssen Fahrtkosten neu berechnen

Die Corona-Pandemie hat viele Beschäftigte ins Homeoffice verbannt. Damit fällt der Arbeitsweg oft weg. Das bedeutet aber auch: Die Fahrtkosten können nicht geltend gemacht werden.

Fahrtkosten zwischen der eigenen Wohnung und der Arbeit können in der Steuer­erklärung geltend gemacht werden. Je nachdem wie weit der Weg zur Arbeit ist, kann sich das lohnen. Denn wer mit diesen Ausgaben die 1000 Euro-Werbungskosten­pauschale über­schreitet, mindert seine Steuerlast.

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Angaben aus den Vorjahren können nicht übernommen werden

Doch 2020 haben viele Beschäftigte im Homeoffice verbracht. Das heißt: Sie können nicht einfach die Angaben aus den Vorjahren übernehmen, erklärt die Stiftung Warentest in dem Spezial-Heft „Steuern 2021“. Sie müssen jetzt müssen neu rechnen, an wie vielen Tagen sie in die Firma gefahren sind.

Grenze von 1000 Euro wohl nicht überschritten

Das bedeutet in vielen Fällen vermutlich auch: Die Grenze von 1000 Euro wird mit den Fahrtkosten nicht überschritten. Umso wichtiger ist es, wirklich alle beruflichen Fahrten einzubeziehen, also etwa auch Fahrten zu Kunden oder eine andere Filiale.

Quelle: dpa